Ölflecken auf dem Werkstattboden, verharzte Fette an Werkzeugen und eine dünne Schmutzschicht auf Maschinenteilen gehören zum Werkstattalltag – egal ob Sie eine Autowerkstatt, einen Fuhrpark oder eine Industriehalle betreiben. Mit Wasser allein lassen sich diese Verschmutzungen kaum lösen, denn Öl und Fett sind nicht wasserlöslich. Hier braucht es einen alkalischen Reiniger, der genau darauf ausgelegt ist.
Warum Öl, Fett und Bremsstaub in der Werkstatt so hartnäckig sind
Motoröl, Hydrauliköl und Schmierfett legen sich als Film auf Boden und Werkzeuge und binden zusätzlich Staub, Metallabrieb und Bremsstaub. Über Wochen und Monate entsteht so eine eingebrannte, dunkle Schicht, die sich mit einem einfachen Allzweckreiniger nur schwer lösen lässt. Für diese Fälle ist der Schulz Hydromat N Werkstattreiniger ausgelegt: ein alkalisches Konzentrat zur effektiven Entfernung von Öl-, Fett- und Schmutzablagerungen auf Werkstattböden, Maschinen, Geräten und Industrieflächen.
Einen Überblick über unser komplettes Sortiment an Reinigungsmitteln für Werkstatt und Industrie finden Sie in der Kategorie Werkstattreiniger.
Diese Fehler kosten Sie Zeit auf dem Werkstattboden
- Nur mit Wasser wischen: Öl und Fett lösen sich nicht in Wasser – ohne alkalischen Reiniger bleibt ein Schmierfilm zurück.
- Zu stark verdünnen: Bei eingebrannten Verschmutzungen ist die Standardverdünnung meist zu schwach.
- Direkt auf lackierten oder unbekannten Flächen großflächig ansetzen: Immer zuerst an unauffälliger Stelle testen.
- Ohne Schutzhandschuhe und Augenschutz arbeiten: Beide Reiniger sind als „Gefahr“ mit den Gefahrenhinweisen H315 (Hautreizung) und H318 (schwere Augenschäden) gekennzeichnet – Schutzausrüstung ist Pflicht.
Ölflecken vom Werkstattboden entfernen – Schritt für Schritt
- Groben Schmutz und losen Abrieb zunächst trocken entfernen (kehren oder saugen).
- Konzentrat im passenden Verhältnis mit Wasser verdünnen (siehe unten).
- Lösung auf die Fläche auftragen oder im Hochdruckreiniger einsetzen.
- Einwirken lassen, bei hartnäckigen Stellen mit Bürste nacharbeiten.
- Fläche gründlich mit Wasser nachspülen, damit keine Rückstände bleiben.
Bremsstaub und eingebrannte Fette: Welcher Reiniger passt wozu
Bremsstaub, der sich mit Öl und Fett am Werkstattboden, an Werkzeugen oder Maschinenteilen festsetzt, lässt sich grundsätzlich mit einem alkalischen Fettlöser wie Hydromat N behandeln – das Produkt selbst nennt Bremsstaub jedoch nicht explizit als Anwendungsfall, sondern spricht allgemein von Öl-, Fett- und Schmutzablagerungen. Für besonders eingebrannte Fette auf Werkzeugen und Maschinenteilen ist der Schulz R3 Alkalischer Spezialreiniger die stärkere Alternative: Er ist laut Hersteller explizit für hartnäckige Öl- und Fettverschmutzungen sowie eingebrannte Fette in der Werkstatt ausgelegt und lässt sich flexibel von 1:1 bis 1:10 dosieren.
Geht es dagegen um Bremsstaub direkt auf der Alufelge, ist keiner der beiden Werkstattreiniger die richtige Wahl – Alufelgen reagieren empfindlich auf stark alkalische Reiniger. Für diesen Fall lesen Sie unseren Ratgeber Alufelgen reinigen mit dem säurefreien Tiger Instinct Felgenreiniger.
Verdünnung und Dosierung: So setzen Sie die Reiniger richtig an
| Produkt | Verdünnung | Typischer Einsatz |
|---|---|---|
| Hydromat N Werkstattreiniger | 1:10 mit Wasser (100 ml Konzentrat auf 10 Liter Wasser) | Werkstattböden, Maschinen, Geräte, Industrieflächen |
| R3 Alkalischer Spezialreiniger | 1:1 bis 1:10, je nach Verschmutzungsgrad | Werkzeuge, Maschinenteile, eingebrannte Fette |
Bei stärkerer Verschmutzung erhöhen Sie die Konzentration jeweils schrittweise und testen zunächst an unauffälliger Stelle.
Für welche Flächen sind die Reiniger geeignet?
Hydromat N ist für Werkstattböden, Maschinen, Geräte und Industrieflächen geeignet. Bei empfindlichen, lackierten oder unbekannten Oberflächen empfiehlt der Hersteller vor der großflächigen Anwendung einen Test. R3 eignet sich laut Hersteller für Werkzeuge, Maschinenteile, Kunststoff, Metall sowie säurefeste und mikroporöse Fliesen; auch hier gilt bei empfindlichen oder unbekannten Oberflächen: erst testen, dann großflächig anwenden.
Werkstattreiniger im Hochdruckreiniger einsetzen
Hydromat N lässt sich laut Hersteller als Reinigungslösung auftragen oder im Hochdruckreiniger einsetzen – praktisch für größere Werkstattböden und Hofflächen. Nach der Anwendung wird die Fläche mit Wasser nachgespült.
Für Betriebe: Werkstattreiniger im Großgebinde
Werkstätten, Fuhrparks und Industriebetriebe mit regelmäßigem Reinigungsbedarf finden Hydromat N und R3 auch im 10-Liter-Kanister sowie im 60er-Palettengebinde im Bereich Geschäftskunden.
Häufige Fragen zum Ölflecken entfernen in der Werkstatt
Welches Mischungsverhältnis brauche ich für hartnäckige Ölflecken?
Für den Hydromat N Werkstattreiniger gilt als Standard 1:10 mit Wasser. Für eingebrannte Fette und besonders hartnäckige Verschmutzungen ist der R3 Alkalischer Spezialreiniger mit einem flexiblen Verhältnis von 1:1 bis 1:10 die stärkere Wahl.
Kann ich den Werkstattreiniger im Hochdruckreiniger verwenden?
Ja, Hydromat N kann laut Hersteller im Hochdruckreiniger eingesetzt werden.
Entfernt der Werkstattreiniger auch Bremsstaub von Alufelgen?
Nein. Für Bremsstaub direkt auf der Felge ist ein säurefreier, speziell auf Alufelgen abgestimmter Reiniger die richtige Wahl – Details dazu finden Sie in unserem Ratgeber zum Alufelgen reinigen.
Worauf muss ich beim Arbeiten mit den Reinigern achten?
Beide Reiniger sind mit dem Signalwort „Gefahr“ gekennzeichnet (Hautreizung, schwere Augenschäden). Tragen Sie Schutzhandschuhe und Augenschutz, und testen Sie bei empfindlichen oder unbekannten Oberflächen zunächst an unauffälliger Stelle.
